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Phoslo (Calcium Acetate)

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Phoslo enthält Calciumacetat. Es wird zur Behandlung bestimmter Probleme mit zu viel Phosphat im Blut eingesetzt, zum Beispiel bei Dialysepatienten. Das Medikament bindet Phosphat im Darm, sodass es weniger aufgenommen wird und der Phosphatspiegel sinken kann. Bitte nehmen Sie Phoslo wie verordnet zu den Mahlzeiten ein. Halten Sie Ihre Diät- und Kontrolltermine ein. Wenn Sie Fragen haben oder Nebenwirkungen bemerken, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Phoslo® (Calciumacetat) – Patienteninformation

Phoslo® enthält den Wirkstoff Calciumacetat. Das Arzneimittel wird hauptsächlich zur Behandlung von erhöhtem Phosphat im Blut bei bestimmten Patientengruppen eingesetzt, z. B. bei chronischer Nierenerkrankung. Phoslo bindet im Magen-Darm-Trakt Phosphat aus der Nahrung, sodass weniger Phosphat aufgenommen wird.

Diese Seite hilft Ihnen, die wichtigsten Informationen zu Wirkung, Anwendung, Wechselwirkungen und Sicherheit zu verstehen. Bitte beachten Sie auch die Angaben in Ihrer Packungsbeilage und die Hinweise Ihres behandelnden Teams.


1. Kurzinformationen zum Produkt

Eigenschaft Beschreibung
Wirkstoff Calciumacetat
Therapeutischer Bereich Phosphatbinder bei chronischer Nierenerkrankung (CKD) / Dialyse
Wirkprinzip Bindet Phosphat im Magen-Darm-Trakt → weniger Phosphataufnahme
Typische Einnahme Üblicherweise zu den Mahlzeiten
Formen Je nach Handelsform (bitte Packungsangaben beachten)
Wichtige Kontrolle Blutwerte für Phosphat, Calcium (und ggf. Parathormon/“PTH”)

2. Wie wirkt Phoslo? (Wirkmechanismus)

Phoslo® ist ein Calcium-haltiger Phosphatbinder. Der Wirkstoff Calciumacetat reagiert im Magen-Darm-Trakt mit dem in der Nahrung enthaltenen Phosphat.

Dadurch entsteht ein Calcium-Phosphat-Komplex, der schlechter aufgenommen wird. Folglich sinkt die Phosphataufnahme aus dem Essen, und der Phosphatspiegel im Blut kann kontrolliert werden.

3. Pharmakokinetik: Was passiert im Körper?

Bei Phoslo® steht vor allem die lokale Wirkung im Verdauungstrakt im Vordergrund. Die systemische Verfügbarkeit des Wirkstoffs ist dabei weniger entscheidend, da Calciumacetat Phosphat im Darm bindet.

  • Aufnahme/Bindung: Calciumacetat wird im Verdauungstrakt wirksam, indem es mit Nahrungsphosphat bindet.
  • Calciumhaushalt: Ein Teil des zugeführten Calciums kann in den Körper gelangen. Deshalb ist die Calcium-Kontrolle besonders wichtig.
  • Ausscheidung: Phosphat und Calcium werden über verschiedene Wege, u. a. über den Stoffwechsel und die Ausscheidung, beeinflusst. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist der gesamte Regelkreis besonders empfindlich.

Ihr Arzt/Ihre Ärztin passt die Therapie anhand regelmäßiger Laborwerte an (z. B. Serum-Phosphat und Serum-Calcium).

4. Typische Anwendung: Wofür wird Phoslo eingesetzt?

Phoslo® wird eingesetzt, um bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (insbesondere bei Dialyse) den Phosphatspiegel im Blut zu senken. Ein hoher Phosphatspiegel kann das Risiko für Knochen- und Gefäßprobleme erhöhen.

Indikationen (Anwendungsgebiete)

  • Hyperphosphatämie bei chronischer Nierenerkrankung (CKD), häufig im Dialyse-Kontext.
  • Teil der Therapie zur Kontrolle des Mineralstoffwechsels (CKD-MBD-Management), meist zusammen mit weiteren Maßnahmen wie Ernährungsanpassungen und ggf. Vitamin-D-bezogenen Therapien.

Die genauen Ziele und Laborwerte unterscheiden sich je nach Situation. Sprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam, welche Werte für Sie angestrebt werden.

5. Wann und wie einnehmen? (Timing und Einnahmeschema)

Der wichtigste Punkt bei Phoslo® ist das Zeitfenster zur Mahlzeit. Damit der Wirkstoff das Phosphat aus der Nahrung bindet, sollte Phoslo zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

Praktische Orientierung

  • Zu jeder phosphathaltigen Mahlzeit: Nehmen Sie Phoslo in der Regel während oder unmittelbar zu Beginn der Mahlzeit ein (gemäß ärztlicher Anweisung).
  • Zwischenmahlzeiten: Wenn die Zwischenmahlzeit nennenswert Phosphat enthält, kann auch hier die Einnahme relevant sein (bitte individuell abklären).
  • Vergessene Dosis: Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Menge. Holen Sie die Einnahme nur dann nach, wenn es zeitlich sinnvoll ist und Ihre Situation passt – ansonsten lassen Sie die vergessene Dosis aus und setzen Sie gemäß Plan fort.

Wichtig: Befolgen Sie die Dosierung und den Einnahmeplan, die Ihnen Ihr behandelndes Team vorgegeben hat.

6. Essen, Getränke und Phoslo: Interaktionen mit der Ernährung

Phoslo wirkt vor allem durch Bindung von Nahrungsphosphat. Das bedeutet:

  • Mahlzeiten sind entscheidend: Je besser der Zeitpunkt zur Mahlzeit passt, desto besser kann das im Essen enthaltene Phosphat gebunden werden.
  • Kalzium- und Phosphatgehalt: Bei chronischer Nierenerkrankung kann zusätzlich eine individuelle Ernährungsberatung sinnvoll sein (z. B. Reduktion phosphatreicher Lebensmittel).
  • Getränke: Der Einfluss von Getränken hängt vom Phosphatgehalt ab. In der Praxis wird vor allem phosphatreiche Ernährung insgesamt berücksichtigt.

Alkoholische Getränke wirken nicht direkt als „Phosphatbinder“, können aber indirekt über den Stoffwechsel, den Flüssigkeitshaushalt und die Nierenbelastung eine Rolle spielen.

7. Alkohol und Arzneimittelwechselwirkungen

Alkohol

Für Phoslo sind keine typischen, spezifischen „Alkohol-zu-Phoslo“-Wechselwirkungen im Alltag beschrieben, die immer gelten. Dennoch sollten Sie – insbesondere bei chronischer Nierenerkrankung – Alkohol vorsichtig einplanen.

  • Alkohol kann den Flüssigkeitshaushalt beeinflussen und bei Dialyse-Patienten unterschiedlich gut verträglich sein.
  • Alkohol kann je nach Begleitmedikation das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen (z. B. bei Leberbeteiligung, Blutdruckmedikation oder Magenbeschwerden).

Fragen Sie Ihr Behandlungsteam, ob und in welchem Umfang Alkohol für Sie geeignet ist.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Da Phoslo Calcium enthält, kann es die Aufnahme mancher Arzneimittel im Magen-Darm-Trakt beeinflussen oder deren Wirkung verändern. Besonders wichtig sind Fälle, in denen Medikamente ebenfalls Calcium binden bzw. in der gleichen „Aufnahmesituation“ stören können.

Beispiele für Wirkstoffgruppen, bei denen in der Praxis relevant sein kann, dass Abstände zur Einnahme sinnvoll sind:

  • Bestimmte Antibiotika (z. B. Tetrazykline, Chinolone): können bei gleichzeitiger Einnahme schlechter resorbiert werden.
  • Levothyroxin (Schilddrüsenhormon): kann durch Calciumpräparate in der Resorption beeinflusst werden.
  • Eisenpräparate: Calcium kann die Aufnahme von Eisen verändern.
  • Weitere mineralstoffbezogene Präparate oder Nahrungsergänzungen: Dosierung und Timing können wichtig sein.

Empfehlung: Nehmen Sie Phoslo nicht automatisch zusammen mit allen anderen Tabletten. In vielen Fällen gilt: Abstand einhalten und den genauen Plan mit Arzt/Apotheke abstimmen.

Informieren Sie Ihre Apotheke oder Ihr Behandlungsteam über alle Arzneimittel und Nahrungsergänzungen, die Sie regelmäßig einnehmen.

8. Dosierung: Wie viel Phoslo wird üblicherweise eingenommen?

Die Dosis von Phoslo® richtet sich individuell nach:

  • Serum-Phosphat (aktueller Wert und Zielwert)
  • Serum-Calcium
  • Ernährung und Phosphataufnahme über die Nahrung
  • Dialyse/ Nierenfunktion
  • Begleittherapien (z. B. Vitamin D, andere Phosphatbinder)

Deshalb gibt es keine „einheitliche Standarddosis“ für alle. In der Praxis wird die Therapie häufig schrittweise angepasst, bis der gewünschte Phosphatbereich erreicht ist.

Typisches Vorgehen (Patientenorientierung)

  • Start: häufig niedriger Beginn, dann Anpassung.
  • Kontrolle: regelmäßige Blutuntersuchungen (Phosphat und Calcium).
  • Anpassung: bei zu hohem Phosphat wird die Dosis ggf. erhöht; bei zu hohem Calcium ggf. reduziert oder Therapie geändert.

Wichtig: Halten Sie sich an die ärztlich verordnete Menge pro Einnahmezeitpunkt. Wenn Sie unsicher sind, wie viele Tabletten Sie wann nehmen sollen, klären Sie das bitte vor der nächsten Dosis.

9. Sicherheit und Nebenwirkungen: Was ist zu beachten?

Wie jedes Arzneimittel kann Phoslo® Nebenwirkungen haben. Die Häufigkeit ist individuell unterschiedlich, besonders bei bestehender Niereninsuffizienz und je nachdem, wie hoch Calciumwerte bereits sind.

Mögliche Nebenwirkungen

  • Gastrointestinale Beschwerden: Verstopfung (Obstipation), Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen.
  • Calciumbezogene Effekte: zu hoher Calciumspiegel (Hyperkalzämie) – insbesondere bei zu hoher Gesamtdosis oder zusätzlich hoher Zufuhr.
  • Selten: besondere Unverträglichkeiten oder metabolische Veränderungen; ärztliche Kontrolle ist wichtig.

Woran Sie bei zu hohem Calcium denken sollten

Ein zu hoher Calciumspiegel kann sich z. B. durch folgende Beschwerden bemerkbar machen (nicht abschließend):

  • starke Müdigkeit, Übelkeit
  • Durst, häufigeres Wasserlassen (je nach Situation)
  • Verwirrtheit (bei ausgeprägten Fällen)
  • starke Verstopfung

Wenn solche Symptome auftreten, kontaktieren Sie bitte umgehend Ihr Behandlungsteam.

Vorsicht / besondere Situationen

  • Bekannte Hyperkalzämie oder sehr hohe Calciumwerte
  • Begleitende Calcium- oder Vitamin-D-haltige Therapien: Die Gesamtcalciumlast sollte beachtet werden.
  • Schwere Magen-Darm-Erkrankungen oder starke Magen-Darm-Beschwerden: Verlauf abklären.
  • Steinbildung/ Kalkablagerungen: Bei entsprechender Vorgeschichte muss die Therapie eng überwacht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit: Die Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit sollte nur nach ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen. Informieren Sie Ihr Behandlungsteam frühzeitig.

10. Praktische Tipps für den Alltag

  • Einnahmeplan sichtbar machen: Stellen Sie sicher, dass Sie Phoslo zuverlässig zu den Mahlzeiten nehmen. Viele Unregelmäßigkeiten entstehen durch falsches Timing.
  • Tabletten korrekt einnehmen: Folgen Sie den Anweisungen zur Einnahmeform (z. B. mit ausreichend Wasser).
  • Ernährung mitdenken: Phosphatbinder ersetzen nicht eine ausgewogene/angepasste Diät. Halten Sie sich an die Empfehlungen Ihrer Ernährungsberatung.
  • Laborwerte im Blick: Dokumentieren Sie, wann die Blutkontrollen stattfinden, und bringen Sie Ergebnisse zum nächsten Termin mit.
  • Verstopfung vorbeugen: Wenn Sie zu Obstipation neigen, besprechen Sie mit dem Behandlungsteam geeignete Maßnahmen (Flüssigkeit, Ernährung, ggf. medikamentöse Unterstützung).

11. Alternative Phosphatbinder und Optionen

Wenn Phoslo® nicht ausreichend wirkt oder nicht gut vertragen wird, können je nach individueller Situation andere Phosphatbinder infrage kommen. Dazu zählen z. B.:

  • Calciumfreie Phosphatbinder (z. B. auf Basis von Wirkstoffen wie Sevelamer): häufig bei Bedarf, um die Calciumzufuhr zu reduzieren.
  • Andere Bindemittel je nach Therapieplan und Verfügbarkeit.

Welche Alternative passend ist, hängt u. a. davon ab, ob Ihr Calciumwert niedrig/normal/hoch ist und wie Ihr Phosphat-Zielbereich erreicht wird.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin oder Ihrer Apotheke, bevor Sie die Therapie umstellen.

12. Markt- und Rechtskontext in Deutschland

In Deutschland sind Arzneimittel in der Regel in unterschiedliche Kategorien eingeteilt (z. B. apothekenpflichtig, ggf. besondere Anforderungen). Für den Online-Kauf gelten die gesetzlichen Vorgaben zur Abgabe, zur Prüfung der Verfügbarkeit sowie zur Information und Beratung.

Wichtiger Hinweis: Die konkrete Abgabemöglichkeit und die Details zur Bestellung können je nach Vertriebsweg, Kennzeichnung und gesetzlichen Vorgaben variieren. Prüfen Sie in Ihrer Bestellung die Angaben des jeweiligen Online-Shops.

Aktuelle Beratung und Leitlinien (allgemeine Orientierung)

Im Rahmen des Managements der CKD-MBD (chronische Nierenerkrankung – Knochen- und Mineralstoffwechselstörungen) werden häufig regelmäßige Kontrollen empfohlen und Therapieziele anhand der Laborparameter angepasst. Dazu gehören typischerweise Kontrollen von:

  • Serum-Phosphat
  • Serum-Calcium
  • PTH (Parathormon)
  • ggf. Vitamin-D-Status und weitere Parameter

Die konkrete Umsetzung (z. B. Wahl des Bindemittels) orientiert sich an individuellen Risiken, Verträglichkeit und Wirksamkeit. Bitte lassen Sie Ihre Therapie regelmäßig ärztlich überprüfen.

13. Lieferung und Verfügbarkeit in der Online-Apotheke

Die Verfügbarkeit von Phoslo® kann je nach Lagerbestand und Lieferketten variieren. Üblicherweise können Online-Apotheken Bestellungen entweder aus eigenem Bestand oder im Wege der Zentrallogistik versenden.

  • Lieferzeit: hängt von Verfügbarkeit ab; bei Nichtverfügbarkeit kann eine Nachlieferung erforderlich sein.
  • Verpackung: Arzneimittel werden zur Produktsicherheit üblicherweise geschützt versendet.
  • Aufbewahrung: Lagern Sie das Arzneimittel entsprechend der Packungsangaben (z. B. vor Feuchtigkeit und direkter Hitze geschützt).

Für Details zu Versandkosten, Lieferzeiten und Rückgabe-/Umtauschregelungen beachten Sie bitte die Seiten Ihrer Online-Apotheke.

14. Häufige Fragen (FAQ)

Wie lange dauert es, bis Phoslo wirkt?

Phoslo wirkt direkt im Verdauungstrakt, daher kann der Effekt auf die Phosphataufnahme bereits nach der Einnahme zu den Mahlzeiten beginnen. Ob die Blutwerte sich innerhalb weniger Tage oder Wochen verändern, hängt jedoch von Ihrer Gesamternährung, Nieren-/Dialysesituation und der Dosisanpassung ab.

Muss ich Phoslo immer zu jeder Mahlzeit einnehmen?

In der Regel ist das Zeitfenster zur Mahlzeit entscheidend. Häufig wird Phoslo zu Mahlzeiten eingenommen, die Phosphat enthalten. Ob das bei Ihnen auch für Snacks/kleine Mahlzeiten gilt, besprechen Sie bitte mit Ihrem Behandlungsteam.

Was passiert, wenn ich eine Dosis vergesse?

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge. Wenn es nahe an der vorgesehenen Einnahmezeit ist und es zur Mahlzeit passt, können Sie die Dosis ggf. nachholen. Andernfalls lassen Sie sie aus und setzen Sie den Plan wie gewohnt fort. Im Zweifel fragen Sie in der Apotheke nach.

Kann Phoslo zu Verstopfung führen?

Ja, gastrointestinale Nebenwirkungen wie Verstopfung sind möglich. Wenn Sie Beschwerden haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin oder Ihrer Apotheke über geeignete Maßnahmen (z. B. Anpassung der Ernährung, Trinkmenge und ggf. medikamentöse Unterstützung).

Wie kontrolliert man die Sicherheit der Therapie?

Üblicherweise werden regelmäßig Laborwerte kontrolliert, vor allem:

  • Phosphat
  • Calcium
  • ggf. PTH und weitere Parameter

So kann die Dosis angepasst und das Risiko von Nebenwirkungen reduziert werden.

Kann ich Phoslo zusammen mit anderen Tabletten nehmen?

Nicht immer ist die gleichzeitige Einnahme sinnvoll. Besonders bei Medikamenten, deren Aufnahme im Darm durch Calcium beeinflusst werden kann, kann ein Einnahmeabstand erforderlich sein. Informieren Sie Ihre Apotheke über alle Medikamente, die Sie einnehmen.

Gibt es Alternativen, wenn ich Phoslo nicht vertrage?

Ja. Je nach Situation können andere Phosphatbinder in Betracht kommen, häufig mit dem Ziel, den Phosphatwert zu senken und gleichzeitig Nebenwirkungen (z. B. auf Calcium) zu vermeiden. Ihre Therapieentscheidung sollte gemeinsam mit Ihrem Behandlungsteam erfolgen.

Ist Phoslo für Menschen mit Niereninsuffizienz besonders wichtig?

Phoslo wird besonders im Kontext chronischer Nierenerkrankungen eingesetzt. Gerade dort muss die Mineralstoffsteuerung eng überwacht werden. Nehmen Sie Phoslo daher nur im Rahmen Ihrer vorgesehenen Therapie und Kontrollen.


Zusammenfassung

Phoslo® (Calciumacetat) ist ein Phosphatbinder, der im Magen-Darm-Trakt Phosphat aus der Nahrung bindet und so hilft, den Phosphatspiegel im Blut zu senken. Die Einnahme ist typischerweise zu den Mahlzeiten entscheidend. Für die Sicherheit sind regelmäßige Kontrollen von Phosphat und Calcium wichtig, da Calciumeffekte auftreten können. Bei Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sollte das Einnahmeschema abgestimmt werden.

Bitte nutzen Sie diese Informationen als Orientierung und halten Sie sich an die individuellen Vorgaben Ihres behandelnden Teams.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

667mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill